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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
Fachgebiet Altorientalistik: SoSe 2025
*** Abgabefrist für Hausarbeiten SoSe 2025 = 30. September 2025 ***
Einführung in die Akkadische Sprache und Keilschrift II
Übung
Modul: Sprache: Akkadisch II (LV-10-772-477)
Dozent: Dr. Adam Howe
Zeit: Di 10.15-11.45
Beginn: 22.04.2025
Ort: DH12 00A09
In diesem Kurs wird die Einführung in die Grammatik der akkadischen Sprache aus dem Wintersemester wiederholt und auf die Lektüre antiker Texte angewandt. Es werden Passagen aus dem Codex Hammurapi gelesen, vor allem die Gesetze selbst, aber auch Teile des Prologs und des Epilogs, die die Ziele des Textes festlegen und jedem, der gegen die Bedingungen verstößt, mit göttlichen Flüchen drohen.
Tutorium zur Einführung in die Akkadische Sprache und Keilschrift II
Modul: Einführung in die Akkadische Sprache und Keilschrift I (LV-10-769-095)
Tutor: Gwendolyn Trott
Zeit: Fr. 8.00-9.00 (für das erste Treffen)
Beginn: 25.04.2025
Ort: DH12 00A23
Einführung in die Akkadische Sprache und Keilschrift IV
Übung
Modul: Texte: Akkadisch II (LV-10-769-098)
Dozent: Johannes Dams
Zeit: Mi 14.15-15.45
Beginn: 22.04.2025
Ort: DH12 00A09
In Akkadisch Lektüre II lesen wir weiterhin Texte aus Borgers Assyrisch-Babylonischen Lesestücken. Wir tauchen ein in berühmte literarische Werke der mesopotamischen Welt: das Gilgameš-Epos, Ištars Höllenfahrt und andere. Dabei lernen wir nicht nur mit den Texten umzugehen, sondern sprechen auch über deren Bedeutung in Mesopotamien, aber auch für uns im 21. Jh. n. Chr.
Fortgeschrittene akkadische Lektüre
Übung
Modul: Literatur: Akkadisch II / Themen der Altorientalistik I oder II (LV-10-772-487)
Dozent: Dr. Adam Howe
Zeit: Di 12.15-13.45
Beginn: 23.04.2024
Ort: DH12 00A09
In diesem Kurs werden wir Briefe aus der altassyrischen Zeit (ca. 1950-1800 v. Chr.) lesen, mit besonderem Schwerpunkt auf den Briefen, die zwischen der Hauptstadt Assur und ihrer Handelskolonie (kārum) in der anatolischen Stadt Kaneš (Kültepe) verschickt wurden. Diese Briefe geben nicht nur Einblicke in den Handel und die Politik dieser Zeit, sondern ermöglichen auch die Erörterung bestimmter sozialgeschichtlicher Fragen, wie z. B. den Status von Wanderarbeitern und ihre Integration in die Gesellschaft des Aufnahmelandes sowie die Rolle der Frau im Geschäfts- und Familienleben.
Sumerische Texte aus der Ur-III-Zeit
Seminar
Modul: Sumerische Texte I (LV-10-772-589)
Dozent: Prof. Dr. Markus Hilgert
Zeit: Do 15.00-18.00
Beginn: 24.04.2025 (14-täglich)
Ort: digital
Uruk und die Uruk-Zeit
Übung
Modul: Themen der vorderasiatischen Archäologie I oder II (LV-10-772-591)
Dozent: Dr. Christian Falb
Zeit: Fr 10.00-11.45
Beginn: **02.05.2025**
Ort: DH12 00A09
Der Urbanisierungsprozess Südmesopotamiens und die hiermit eng verbundene, nach heutigem Forschungsstand wohl primär ökonomisch ausgerichtete Expansionspolitik Sumers bereits in der Mitte des vierten Jahrtausends v. Chr., spiegeln einen grundlegenden sozio-politischen Wandel innerhalb der menschlichen Gesellschaft wider. Eng verbunden mit dieser Zeit des Umbruchs ist der im heutigen Südirak gelegene Fundort Uruk, der als die wohl früheste urbane Siedlung der Geschichte Ausgangspunkt für diese Entwicklung war und daher namensgebend für eine ganze Epoche der Frühgeschichte des alten Vorderen Orients ist. Von Sumer ausgehend entstand ein weitläufiges, „globales“ Netzwerk von Handelsbeziehungen und -wegen bis nach Syrien, Anatolien und Iran, das so genannte Uruk World-System. Das Anwachsen der Gesellschaft und somit der Städte, allen voran Uruks selbst, führte zu tiefgreifenden Veränderungen in der Lebensweise der Menschen: neue Infrastrukturen wurden geschaffen, monumentale Repräsentationsbauten entstanden, neue Herrschaftsformen scheinen sich etabliert zu haben, die Politik gelangte zu ersten repräsentativen Ausdrucksformen in der Kunst und schließlich wurde die Schrift als Mittel zur nonverbalen Konservierung von komplexen Informationen eingeführt.
Das Seminar hat zum Ziel, diese Epoche des Wandels anhand des sich im vierten Jahrtausend v. Chr. zur ersten Großstadt entwickelnden Hauptfundortes Uruk und der von ihr ausgehenden wirtschaftlich-kulturellen Expansion sowie mithilfe der verschiedenen Ausdrucksformen in der Kunst dieser Zeit nachzuzeichnen.
Die Seminarleistungen ergeben sich aus einem Referat zur kulturhistorischen Entwicklung, Architektur oder Kunst (Rundbild, Flachbild, Glyptik) sowie einer an wissenschaftlichen Maßstäben orientierten schriftlichen Ausarbeitung des jeweiligen Themas. Die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung.
Der Alte Orient im 3 Jt. v. Chr.: Kunst und Kultur in der Frühbronzezeit
Übung
Modul: Themen der vorderasiatischen Archäologie I oder II (LV-10-772-592)
Dozent: Dr. Christian Falb
Zeit: Fr 12.15-13.45
Beginn: **02.05.2025**
Ort: DH12 00A03
In der Veranstaltung, die für die altorientalische Geschichte eine chronologische Fortsetzung des jeweils am selben Tag von 10:00–12:00 Uhr stattfindenden Seminars zur Uruk-Zeit darstellt, wird die politische, sozio-kulturelle und kunstgeschichtliche Entwicklung Mesopotamiens im Zeitraum der Frühbronzezeit, d. h. von ca. 3000 bis 2000 v. Chr., behandelt. Beginnend mit der Zersplitterung vor allem Südmesopotamiens in sumerische Stadtstaaten in der Frühdynastischen Zeit spannt sich der Bogen der Betrachtungen weiter über das sich anschließende erste Großreich der Geschichte in der Akkad-Zeit und die Restaurierung der sumerischen Kultur in der Lagash II- bzw. Ur III-Zeit am Ende des dritten Jahrtausends v. Chr. Der geografische Fokus wird hierbei auf die Kerngebiete der Vorderasiatischen Archäologie und vor allem für die Frühbronzezeit maßgeblichen Gebiete des heutigen Iraks und Syriens gelegt.
Zur Darstellung der charakteristischen kultur- und kunstgeschichtlichen Merkmale der verschiedenen, sich chronologisch z. T. überlappenden Reiche bzw. Epochen sollen die maßgebliche Hauptfundgattungen Glyptik (Siegelkunst), Rundbild- und Flachbildkunst diachron vergleichend erarbeitet und vermittelt werden. Die Betrachtungen werden ergänzt durch ausgewählte Architekturthemen und textliche Quellen zur kulturellen und politischen Entwicklung.
Die Seminarleistungen ergeben sich aus einem Referat zur kulturhistorischen Entwicklung, Architektur oder Kunst (Rundbild, Flachbild, Glyptik) sowie einer an wissenschaftlichen Maßstäben orientierten schriftlichen Ausarbeitung des jeweiligen Themas. Die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung.
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