Hauptinhalt
Teilprojekt "Bilderzählung und visuelle Inszenierung antiziganistischer Motive (1848-1930)" der DFG-Forschungsgruppe "Antiziganismus und Ambivalenz in Europa (1850–1950)"

Innerhalb der Forschungsgruppe "Antiziganismus und Ambivalenz in Europa (1850-1950)" untersucht das Projekt "Bilderzählung und visuelle Inszenierung antiziganistischer Motive (1848-1930)" mit kunst- und bildwissenschaftlichen Methoden die Bedeutung moderner antiziganistischer Bilderzählungen. Es fragt nach Kontinuität und Wandel lange tradierter stereotyper Motive oder Sujets ebenso wie nach neuen Bilderfindungen, die im Kontext sozialer und kultureller Veränderungen entstehen. Im Fokus stehen außerdem transmediale Übersetzungsprozesse, d.h. gattungsübergreifende Übertragungen, die eine Wechselwirkung zwischen Motiven, Reproduktionstechniken und sozialen Umbrüchen erkennen lassen. Untersucht werden vorwiegend Malerei, Druck- und Gebrauchsgrafik sowie Fotografie aus West- und Osteuropa.
Laufzeit: seit 2024