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 Völkerstrafrecht und Transitional Justice

Leistungspunkte: 6 LP
Verpflichtungsgrad: Pflichtmodul
Niveaustufe: Aufbaumodul

Inhalte und Qualifikationsziele

Studierenden werden grundlegende Kenntnisse des Völkerstrafrechts in Verbindung mit vertieften Kenntnissen der internationalen und gesellschaftlichen Aufarbeitung von Massengewalt vermittelt. Sie lernen verschiedene Formen von Makrokriminalität zu unterscheiden und in den Kontext der Analyse von Konflikten zu stellen sowie Möglichkeiten und Grenzen der (straf-)rechtlichen Aufarbeitung für die nachhaltige Friedenskonsolidierung einzuschätzen. Darüber hinaus werden sie mit unterschiedlichen Ansätzen und Akteuren der gesellschaftlichen Aufarbeitung von Massengewalt vertraut gemacht.

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen

  • Vorlesung zur Einführung in das Völkerstrafrecht 2 SWS
  • Seminar zu Transitional Justice 2 SWS

Arbeitsaufwand

  • Nachbereitung und Präsenz (60h)
  • Seminar: Vorbereitung und Präsenz (60h)
  • Prüfungsvorbereitung und Prüfung (60h)

Lehr- und Prüfungssprache: Deutsch/Englisch
Voraussetzungen für die Teilnahme: Keine. Es wird empfohlen parallel oder zuvor das Modul „Formen der Konfliktregelung“ zu absolvieren.
Verwendbarkeit des Moduls: Pflichtmodul im Masterstudiengang Friedens- und Konfliktforschung (388362210)
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten: Referat (30 Min.) oder mündliche Einzelprüfung (20-30 Min.) oder Hausarbeit (ca. 15-20 Seiten)
Noten: Benotung des Gesamtmoduls gemäß § 28 AB
Dauer des Moduls: ein Semester
Häufigkeit des Moduls: jedes zweite Semester
Beginn des Moduls: im Wintersemester
Modulverantwortliche bzw. Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Thorsten Bonacker