01.04.2025 Ausstellung "Marburger Frauen im Nationalsozialismus"

Verfolgte, Widerständige, Mitläuferinnen und Täterinnen

Die Ausstellung „Marburger Frauen im Nationalsozialismus“ ist aus einem Seminar der Soziologin Randi Becker am Marburger Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung hervorgegangen: Studierende haben darin die Geschichten von 22 Marburger Frauen im Nationalsozialismus erforscht, darunter Verfolgte, Widerständige aber auch Täterinnern. Ihre Geschichten werden in der Ausstellung vorgestellt. Die Ausstellung wird vom 15. Mai bis 17. August im Erdgeschoss der Zentralen Universitätsbibliothek Marburg gezeigt.

Je um 18.30 Uhr, UB MARBURG:
15.5.: Ausstellungseröffnung
22.5: „Arisierungen“ jüdischer Geschäfte am Beispiel der Geschäftsführerin Laura Aron
12.6.: Antisemitische Doktorgradentziehungen an der Universität Marburg am Beispiel von Alice Eisner und Betty Spier
26.6.: Die Rolle von Hochschulsport und Segelflug im NS am Beispiel der Turn-und Sportlehrerin Vera von Pirscher
3.7.: Lagerbordelle und Sexzwangsarbeit am Beispiel von Franziska W.
17. 7.: Facetten des Widerstands in Marburg am Beispiel von Thekla Berenspöhler, Emma Elisonund Marie-Louise Hensel
24. 7.: Verfolgung von Sinti-Frauen in Marburg am Beispiel der Schwestern Marianne und Elfriede
31.7. Marburger Täterinnen: KZ-Oberaufseherin Helene Klofikund „Euthanasie“-Ärztin Hilde Wernicke

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